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Wintergärten, Energiespender oder -Verschwender

Wintergärten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Viele verbinden mit dem Anbau eines Wintergartens auch die Hoffnung durch solare Gewinne und die Reduzierung von Wärmeabstrahlung Energie sparen zu können.

Dies ist grundsätzlich möglich, wenn die Ausrichtung stimmt und die Glasbauten mit einer hochwertigen Vergasung versehen werden.

Allerdings werden die Wintergärten heute, damit sie nicht nur in den Übergangszeiten genutzt werden können, beheizt und damit zu einem beachtlichen Energieverbraucher, da Glaswände immer schlechter isolieren als übliche Außenwände.

Zum Energiesparen eignen sich daher Wintergärten eher nicht, zumal sie auch unbeheizt im Sommer ausreichend verschattet und belüftet werden müssen, um genutzt werden zu können.

Dies lässt sich zwar durch geeignete Bepflanzung und mechanische Lüftungsflügel, wenn sie richtig angeordnet werden, auch vergleichsweise preiswert herstellen, deckt sich aber selten mit den Vorstellungen und Ansprüchen der Nutzer.

Auch die Lüftung und Belichtung von Räumen hinter den Wintergärten wird durch den Anbau eher erschwert.

Es bedarf daher einer sorgfältigen Planung und Abwägung von Vor- und Nachteilen, soll der erhoffte Nutzen sich nicht als teurer Irrtum erweisen.