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Sind Sie 50+ ?

Bei der Auftaktveranstaltung zum Thema „Altersgerecht Umbauen im Landkreis Osnabrück“ mit prominenter Besetzung, war ständig von der Generation 50+ die Rede. Ein Alter, in dem man sich heute eher noch keine größeren Gedanken über das altersgerechte Wohnen macht.

Ein Fehler, denn bereits beim Hausbau sollte man damit anfangen, denn im Alter hat man meist nicht mehr das Geld größere Umbaumaßnahmen zu finanzieren, zumal Eigentümer von Altbauten ( und dazu zählen heute schon Häuser die 20 Jahre und älter sind ) schon genug mit der Finanzierung von energetischen Sanierungsmaßnahmen zu stemmen haben bzw. haben werden, ein Thema, das entgegen der weit verbreiteten Politikermeinung noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen ist. Ein bewusster Blick auf die Bauten in der eigene Gemeinde macht schnell deutlich, dass neben den Neubauten immer noch der überwiegende Teil privater und öffentlicher Gebäude energetisch un- oder nur teilsaniert ist.

Entsprechend gering ist auch das Interesse am altersgerechten Umbauen, wie die Wohnberaterin Katrin Hodler aus Hannover zu berichten wusste. Das Interesse zur Anpassung an den veränderten Bedarf sinkt nämlich außerdem mit zunehmendem Alter. So ist es kein Wunder, dass nur 5,2 % der Seniorenwohnungen barrierearm ausgestattet sind.

75 % müssen Stufen beim Zugang zu Ihrer Wohnung überwinden. Selbst eine Dusche fehlt in 55 % der Seniorenhaushalte, barrierefreie Duschen haben gar nur 15 %. Wirklich altersgerecht sind nur 1 % aller Wohnungen.

Die KFW-Bank hat daher ein neues Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ gestartet, mit dem bis zu 50.000,00 EUR an zinsgünstigen Krediten oder einmalig bis zu 2.500,00 EUR an Zuschüssen vergeben werden.

Die Förderung ist an die Umsetzung von bis zu 17 Förderbausteinen geknüpft, von barrierefreien Zugängen, bodengleichen Duschen und breiten Türen bis hin zu Aufzugsanlagen und die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen in Mehrfamilienhäusern. Mehr erfährt man über seine Hausbank.

Wer sich zum altersgerechten Umbauen entschließt, sollte die Hilfe von Wohnberatern in Anspruch nehmen und bei der Umsetzung der Maßnahmen, z.B. zur Beschaffung von vergleichbaren Angeboten und zur Koordinierung der Arbeiten ( Umbauarbeiten im bewohnten Haus sind nicht zu unterschätzen ) einen Architekten hinzuziehen.