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(H)AUSBAU SELBSTGEMACHT

Wenn es um den Hausbau oder auch nur um den Ausbau des eigenen Hauses geht meinen viele: Das können wir selber machen.

Nun gibt es sicher einige handwerklich Begabte unter uns und bei Stundenlöhnen um die 40,00 EUR netto muss das Geld auch erst einmal verdient werden, das man in sein Häuschen steckt. Es darf aber nicht übersehen werden, dass gerade im Bauwesen in den vergangenen 20 Jahre enorme Veränderungen stattgefunden haben. War man Anfang der 90er Jahre schon froh wenn während des Baubooms die Handwerker auf der eigenen Baustelle anzutreffen waren, haben sich heute viele Bauberufe so spezialisiert, dass selbständige Bereiche daraus geworden sind, nicht zuletzt in der technischen Ausrüstung ( Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektrotechnik ).

So gibt es allein beim Dach- oder Kellerausbau viele Punkte zu beachten, die einen Fachmann unverzichtbar machen, z.B.:

  • ist ein Ausbau überhaupt zulässig und wenn ja ein Bauantrag ( Nutzungsänderung ) erforderlich,

  • lässt die Statik einen Ausbau überhaupt zu,

  • gibt es einen Zugang, der den Baubestimmungen entspricht,

  • lassen sich ausreichend Fenster oder im Dachgeschoss ggf. Dachgauben einbauen ( was lässt der Bebauungsplan zu oder gibt es evtl. sogar Auflagen des Denkmalschutzes ),

  • die die Dachkonstruktion frei von Schädlingen,

  • wo und wie lässt sich ausreichend Dämmung unter der Beachtung der Energieeinsparverordnung ( EnEV ) unterbringen ,

  • welche Schallschutzauflagen sind zu berücksichtigen,

  • ist die Raumhöhe für Aufenthaltsräume ausreichend ?


Es erübrigt sich festzustellen, wie komplex da erst ein Hausbau oder die vollständige Sanierung eines Hauses werden. Trotzdem sind immer Eigenleistungen möglich. Die Fachleute beraten die Bauherren, wo und in welchem Umfang, damit das Geld gut angelegt ist.