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Wenn nicht jetzt, wann dann ?

Altbauten haben unsaniert bis zu 10 x höhere Energiekosten

Vor 1970 gebaute Einfamilienhäuser haben unsaniert einen bis zu 10 x so hohen Energiebedarf wie heute gebaute Häuser, wenn sie dem Stand der Technik entsprechen.

Die DEKRA stellte in einer Eigenheimstudie einen erschreckenden Sanierungsstau fest.

Viele Hausbesitzer warten auf günstigere Zeiten und bessere Preise. Doch wir werden voraussichtlich nie wieder eine Situation haben, in der Energie- und Heizkosten so billig werden wie zur Zeit, wo die Preise durch die Finanzkrise eher ungewöhnlich günstig sind, wie wir täglich an der Tankstelle feststellen können.

Nicht sanierte Häuser lassen sich in Zukunft kaum noch verkaufen oder vermieten, da auf Grund der demographischen Entwicklung mit sinkender Nachfrage zu rechnen ist.

Dies gilt insbesondere für den ländlichen Bereich, da die Städte einer Flucht aufs Land durch zusätzliche Angebote entgegenwirken.

Doch welche Maßnahmen sind sinnvoll. Selten haben sich so viele selbst ernannte Fachleute zu einem Thema geäußert, wie zur Zeit zum Thema Energie.

Komplizierte Gesetze und schwer zu durchschauende Hintergründe für die unterschiedlichsten Fördermaßnahmen machen die Entscheidung nicht einfacher.

Wer weiß schon, dass bei vielen Fördermaßnahmen der Primärenegiebedarf entscheidend ist, der neben dem Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser auch die Verluste, die von der Gewinnung des Energieträgers, über die Aufbereitung und den Transport, bis zur Verteilung und Speicherung im Gebäude berücksichtigt, sich aber im Geldbeutel des Verbrauchers ggf. nur vergleichsweise mäßig auswirkt.

Am besten vertraut man unabhängigen Fachleuten, deren Pauschalhonorar nicht von der gewählten Maßnahme abhängt ( Architekten, Bauphysikern, Fachingenieuren etc. ), optimaler weise solchen, die auch mehrere vergleichbare Angebote für die verschiedenen Maßnahmen einholen und deren Einbau koordinieren und überwachen können, ohne dabei an ein bestimmtes Produkt oder einen Lieferanten gebunden zu sein. Man sollte also nicht schon am Anfang einer Sanierung am falschen Ende sparen.

Laut DEKRA sind mehr als 50 % aller von Fachleuten ausgestellte Energieberechnungen fehlerhaft oder gehen von falschen Voraussetzungen aus. Dabei sind die Fälle noch nicht berücksichtigt, in denen sachlich richtige Berechnungen nicht richtig umgesetzt wurden. Der Bauherr ist in der Regel nicht der Lage dies zu prüfen.

Selbst bei Neubauten summieren sich im Schnitt die von der DEKRA festgestellten Mängel zu einem Schadenswert von mehr als 10.000,00 EUR/Haus.